𝗠ü𝗰𝗸𝗲𝗻𝗺𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿𝗶𝗻𝗴 𝗱𝗲𝘀 𝗞𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲𝘀 𝗘𝘂𝘀𝗸𝗶𝗿𝗰𝗵𝗲𝗻
Der Kreis Euskirchen führt von Juni bis August ein Mückenmonitoring im Kreisgebiet durch. Hierfür wurden in jeder der kreisangehörigen Kommunen Mückenfallen an öffentlichen Orten aufgestellt. Das Monitoring dient der Überprüfung der im Kreis vorhandenen Mückenspezies und wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Uniklinikums Bonn durchgeführt.
Es handelt sich um so genannte GAT-Fallen. Gravid-Aedes-Traps sind mit Brackwasser und Biomasse gefüllt und fungieren als Anlockstelle für die Eiablage. Die Mücken fliegen hinein und können aufgrund eines Trenn-Netzes nicht zum Wasser. Wenn die Mücken wieder herausfliegen wollen, bleiben sie an einem Klebestreifen hängen. Da diese Fallen relativ spezifisch sind, locken sie insbesondere Mücken an. Es gibt eine geringe Anzahl an „Fehlfängen“, da sich auch Fliegen schon einmal hinein verirren. Für Bienen und andere Nutzinsekten sind die Fallen unproblematisch.
Unsere heimischen Mückenarten sind im Wesentlichen die Gemeine Stechmücke, die jeder kennt und die Rheinschnake. Eine exotische Mückenart, die wir bereits im letzten Jahr gefunden haben ist die Asiatische Buschmücke, die wie die Asiatische Tigermücke ebenfalls gestreift ist, allerdings deutlich größer. Die Fallen sind relativ spezifisch für die exotischen Arten. Die Mücken werden nach Abschluss der Sammelaktion vom Institut für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn hinsichtlich ihrer Art bestimmt. Die Ergebnisse erwarten wir dann zum Ende des diesjährigen Herbstes.








