🌿 Miscanthus in Kalkar: Natürlicher Starkregenschutz & neuer Wirtschaftszweig
Auf einem Feld bei Kalkar wird jetzt Chinaschilf (Miscanthus) angepflanzt – nicht nur, um die Landwirtschaft mit neuen Einkommensquellen zu stärken, sondern auch, um Starkregen wirksam zu bremsen.
✅ Warum Miscanthus?
– Tiefwurzelnd → verbessert Wasserspeicherung & verringert Erosion
– Stoppeln & abfallende Blätter bilden Barrieren → Wasser wird zurückgehalten
– Bindet bis zu 30 Tonnen CO₂ pro Hektar/Jahr → Klimaschutz
– Vielseitig verwertbar: Papier, Verpackungen, Energie, Gartenbau
– Geringer Pflegeaufwand – erste Ernte schon nach 2 Jahren
📍 **Wo?**
Auf einem Acker des Landwirts **Volker Scheidtweiler** am Ortsausgang von Kalkar in Richtung Antweiler – einer Stelle, an der bei Starkregen regelmäßig Wassermassen ins Dorf fließen. Die Pflanzung soll hier künftig als natürliche Barriere wirken.
💬 Bürgermeister Sebastian Glatzel:
„Schutz vor Starkregen braucht nicht immer große Dämme. Kleine, naturnahe Maßnahmen wie diese können große Wirkung entfalten. Danke an Volker Scheidtweiler, dass er bei der Bewirtschaftung der Fläche den Schutz der Mitbürgerinnen und Mitbürger mitdenkt.“
🌍 Gefördert durch das EU-Projekt „Land4Climate“
– Unterstützung bei Pflanzung & Pflege
– Ansprechpartner: Kreis Euskirchen
– Wissenschaftliche Begleitung: Universität Bonn
👨🌾 Landwirte gesucht!
Wer Interesse hat, seine Flächen zum Anbau von Miscanthus zu nutzen kann sich jetzt um Fördermittel bewerben. Auch im Stadtgebiet Bad Münstereifel sind weitere Anpflanzungen erwünscht.
www.kreis-euskirchen.de/themen/umwelt-nachhaltigkeit/energie-klima/themen-projekte/land4climate/
💡 Ein Projekt mit Mehrwert:
Klimaschutz + Hochwasserschutz + regionale Wertschöpfung








