Kreispolizeibehörde Euskirchen
Kreis Euskirchen (ots)
Menschen, die nicht wegsehen, sondern im entscheidenden Moment Verantwortung übernehmen und anderen helfen, standen am Montag, 26. Oktober, im Mittelpunkt: Die Kreispolizeibehörde Euskirchen verlieh zum dritten Mal den Zivilcourage-Preis. Vier Menschen wurden für ihr aufmerksames und entschlossenes Handeln ausgezeichnet.
Landrat und Behördenleiter Markus Ramers eröffnete die Veranstaltung und würdigte den Einsatz der Preisträger. Er betonte, dass Zivilcourage bedeute, nicht wegzusehen, wenn andere Hilfe benötigen. Die Ausgezeichneten hätten gezeigt, wie wichtig Mut und Verantwortungsbewusstsein in entscheidenden Situationen seien.
Jens Becker entdeckte einen Waldbrand im Billiger Wald. Mit seinem Traktor zog er eine Schneise und trug dazu bei, die Ausbreitung des Feuers einzudämmen.
Martin Rzepka griff am Euskirchener Bahnhof ein, als eine Frau von einem Mann angegriffen wurde. Trotz eines eigenen Schlages hielt er den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Claudia Bayrle bemerkte zwei Jugendliche, die Benzin in einer Grundschule in Schleiden verteilt hatten. Sie sprach die beiden an und fertigte Fotos an, die für die anschließenden polizeilichen Maßnahmen von Bedeutung waren.
Christian Lienke-Köhler meldete ein auffällig fahrendes Wohnmobil in Blankenheim. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 17-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem waren das Wohnmobil und ein darin befindliches Mofa als gestohlen ausgeschrieben.
Die vier Fälle zeigen, wie vielfältig Zivilcourage sein kann. Ob bei einem Brand, einem gewalttätigen Übergriff, einer gefährlichen Situation in einer Schule oder im Straßenverkehr – die Preisträger haben nicht weggesehen, sondern im entscheidenden Moment Verantwortung übernommen.
Die Polizei Euskirchen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass jeder einen Beitrag zur Sicherheit anderer leisten kann. Wichtig ist dabei, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen und Hilfe nur im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu leisten. Bei akuten Gefahrensituationen sollte schnellstmöglich die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigt werden.
Wer weitere Personen um Unterstützung bittet, sollte diese gezielt ansprechen und ihnen konkrete Aufgaben übertragen. Zudem kann es hilfreich sein, sich wichtige Merkmale zu verdächtigen Personen, deren Fluchtrichtung oder beteiligten Fahrzeugen einzuprägen. Nach einem Vorfall sollte man sich, soweit möglich, um die betroffene Person kümmern und ihr Unterstützung anbieten. Wer eine Straftat beobachtet hat, kann der Polizei als Zeuge wichtige Informationen zur Verfügung stellen.
Personen, die als Ersthelfer tätig werden, können unter den gesetzlichen Voraussetzungen durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt sein.
Weitere Informationen zu Zivilcourage, hilfreichen Verhaltensweisen und der Aktion „Tu was“ finden Interessierte auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Euskirchen unter euskirchen.polizei.nrw.
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen bedankt sich bei den vier Preisträgern für ihren Mut und ihr vorbildliches Handeln.
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Euskirchen
– Pressestelle –
Telefon: 0 22 51 / 799-299
Fax: 0 22 51 / 799-90209
E-Mail: pressestelle.euskirchen@polizei.nrw.de
Internet: https://euskirchen.polizei.nrw/
Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.eu/
Instagram: https://www.instagram.com/polizei.nrw.eu
Twitter: https://twitter.com/polizei_nrw_eu
Original-Content von: Kreispolizeibehörde Euskirchen, übermittelt durch news aktuell


