Kreispolizeibehörde Euskirchen
Zülpich (ots)
Am gestrigen Montag (12. Oktober) kam es in Zülpich zu einem versuchten Betrug zum Nachteil eines Seniors.
Gegen 14 Uhr wurde der Mann telefonisch kontaktiert und es wurde ihm mitgeteilt, dass es einen tödlichen Verkehrsunfall gab, den seine Tochter verursacht haben soll und er nun eine Kaution im oberen fünfstelligen Euro-Bereich zahlen müsse, um sie aus der Untersuchungshaft zu holen.
Es wurden mehrere Telefonate geführt, darunter mit einer angeblichen Polizistin, einem Richter und einer weinerlichen Frau, die sich als ein Familienmitglied ausgab.
Der Mann begab sich daraufhin zur Bank.
Zwischenzeitlich wurde eine Angehörige des Seniors auf das Geschehen aufmerksam. Sie informierte daraufhin ein weiteres Familienmitglied über den Sachverhalt.
Der Betrug konnte somit verhindert werden. Es wurde kein Bargeld übergeben.
Die Polizei Euskirchen weist in diesem Zusammenhang erneut ausdrücklich auf die aktuell vermehrt auftretenden Betrugsmaschen hin und gibt folgende Warnhinweise:
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte
Personen.
- Die Polizei oder Staatsanwaltschaft fordert niemals telefonisch
die Zahlung einer Kaution oder die Herausgabe von
Vermögenswerten.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen - Betrüger
arbeiten gezielt mit Angst und Zeitdruck.
- Beenden Sie verdächtige Telefonate sofort.
- Nehmen Sie im Zweifel selbst Kontakt zu Angehörigen oder der
örtlichen Polizeidienststelle auf - jedoch nicht über
Rückrufnummern, die Ihnen genannt werden.
- Sprechen Sie insbesondere mit älteren Angehörigen über diese
Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie sie entsprechend.
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