Wie werden die betroffenen Straßen in Eicherscheid nach dem Wiederaufbau aussehen? Darüber sprachen Vertreter der Stadtverwaltung sowie Planer Christian Lorenz vergangene Woche mit rund 45 Bürgerinnen und Bürgern des Ortes. Betroffen davon sind der Schönauer Bergweg, die Straße „Im Elsengarten“, der Lingscheider Weg, die Brigidastraße und der sogenannte „Rote Platz“ am Artenschutzturm. Christian Lorenz stellte die Planungen vor.
Beim Schönauer Bergweg wurde nur eine einzige Variante vorgelegt. Im unteren Straßenabschnitt erfolgt ein Vollausbau, während im oberen Teil lediglich die Oberfläche abgefräst und die Deckenschicht erneuert werden muss. Im Elsengarten wurden drei Varianten präsentiert, wobei die Sanierung sich auf die ersten rund 50 Meter vom Schönauer Bergweg aus beschränkt. Die erste Variante sieht eine Asphaltierung mit einem gepflasterten Randstreifen zur optischen Trennung vor, die zweite Variante sieht eine durchgängige Pflasterung vor und die dritte kombiniert die Pflasterung mit einer „trompetenförmigen“ Asphaltierung im Einmündungsbereich zum Schönauer Bergweg. Die dritte Variante entstammt einem Vorschlag aus dem Bau und Feuerwehrausschuss des vergangenen Septembers. Zu den Planungen nahmen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und der Planer Anregungen der Anwohner auf.
Auf dem Lingscheider Weg wird bis zur Einmündung zum Wiesenweg ein Vollausbau realisiert. Im weiteren Abschnitt bis zum Kreuzungsbereich am Achenweg wird die Oberfläche abgefräst und saniert. Für die Brigidastraße standen zwei Optionen bereit: Entweder bleibt die Straße gepflastert wie bisher, oder sie wird asphaltiert, wobei für den Platzbereich weiterhin eine Pflasterung vorgesehen ist.
Zur Gestaltung des Roten Platzes am Artenschutzturm präsentierte Christian Lorenz zwei Konzepte. Das erste sieht eine minimale Gestaltung mit höchstens einem Baum vor, das zweite beinhaltet eine umfangreichere Ausstattung mit Sitzbank, Tisch, Bäumen und Hecken, um die nahe Trafostation optisch zu verdecken. Zur Gestaltung der Fläche entstand ein reger und konstruktiver Austausch zwischen Anwohnern, Mitarbeitenden der Verwaltung und Planer Lorenz.
Nach der Präsentation wurden die Anwesenden gebeten, ein Meinungsbild zu den Maßnahmen abzugeben. Dieses wird den Mitgliedern des Bau und Feuerwehrausschusses, die über die Umsetzung der Planungen beraten und entscheiden werden, vorgelegt. Mit den Planungen werden sich zunächst der Ausschuss am 04.12.2025 und anschließend der Rat am 16.12.2025 befassen.








